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Problematische biblische
Textstellen aus dem Alten Testament
(und
ergänzend auch aus dem Neuen Testament)
Zusammenstellung: Joachim Krause Stand 24.3.2012
Manchmal werden Christen von
Außenstehenden gefragt: „Woran glaubst Du eigentlich?“ Eine Antwort könnte
lauten: „Das, was in der Bibel steht!“ – „Wirklich alles?“ – „Alles!“ – „So,
wie es da steht, wörtlich?“ – „Ja!“
Und dann schlägt der neugierige oder atheistisch-kritische Frager die BIBEL auf
und stolpert über mancherlei Problematisches: „Weißt Du eigentlich, dass in der
Bibel auch steht …?“
Oder in einer hitzigen Debatte geht es
um grundsätzliche Fragen, und dann kommt DAS Argument: „Aber in der (in meiner)
Bibel steht …“. Und bei genauerem Hinsehen steht zwar das Argument, dass
eingebracht wurde, tatsächlich da, aber wenn man den Kontext mitliest, ist es
vielleicht ganz anders gemeint. Oder davor und danach stehen ähnliche Aussagen
(Lebensregeln, Gesetze), die aber der Diskutant SO NICHT gelten lassen würde …
Vielleicht kann man verstehen, dass – auch wohlmeinende und neugierige -
Zeitgenossen manchmal überrascht und überfordert sind, wenn Aussagen der Bibel
einfach 1:1 als nicht hinterfragbar verstanden werden.
Manche biblische Aussage lässt sich nur verstehen, wenn sie eingeführt und
erklärt wird, und manches, was die Bibel aufbewahrt hat, kann heute nicht mehr
wörtlich verstanden und gelebt werden.
Todesstrafe
- 1. Mose 17,
14 Wenn aber ein Männlicher nicht beschnitten wird an seiner Vorhaut, wird
er ausgerottet werden aus seinem Volk, weil er meinen Bund gebrochen hat.
(Die Einheitsübersetzung schreibt dort,
wo in der Luther-Übersetzung „ausgerottet“ steht, auch im Folgenden 27 mal:
„ausgemerzt“;
und wenn man bei vergleichbarer „Sachlage“ die Regelungen in 3. Mose 18,22
in Verbindung mit 3. Mose 18,29 und 3. Mose 20,13 liest – siehe unten –
dann meint „soll ausgerottet werden“ eben Todesstrafe - JKrause)
- 2. Mose
12,
19 sodass man sieben Tage lang keinen Sauerteig finde in euren Häusern.
Denn wer gesäuertes Brot isst, der soll ausgerottet werden aus der
Gemeinde Israel, auch ein Fremdling oder ein Einheimischer des Landes.
- 2. Mose
21,
12 Wer einen Menschen schlägt, dass er stirbt, der soll des Todes sterben.
13 Hat er ihm aber nicht nachgestellt, sondern hat Gott es seiner Hand
widerfahren lassen, so will ich dir einen Ort bestimmen, wohin er fliehen
kann.
14 Wenn aber jemand an seinem Nächsten frevelt und ihn mit Hinterlist umbringt,
so sollst du ihn von meinem Altar wegreißen, dass man ihn töte.
15 Wer Vater oder Mutter schlägt, der soll des Todes sterben.
16 Wer einen Menschen raubt, sei es, dass er ihn verkauft, sei es, dass
man ihn bei ihm findet, der soll des Todes sterben.
17 Wer Vater oder Mutter flucht, der soll des Todes sterben.
28 Wenn ein Rind einen Mann oder eine Frau so stößt, dass der Betreffende
stirbt, dann muss man das Rind steinigen und sein Fleisch darf man nicht
essen; der Eigentümer des Rinds aber bleibt straffrei.
29 Hat das Rind aber schon früher gestoßen und hat der Eigentümer, obwohl
man ihn darauf aufmerksam gemacht hat, auf das Tier nicht aufgepasst,
sodass es einen Mann oder eine Frau getötet hat, dann soll man das Rind
steinigen und auch sein Eigentümer soll getötet werden.
- 2. Mose
22,
17 Eine Hexe sollst du nicht am Leben lassen.
18 Jeder, der mit einem Tier verkehrt, soll mit dem Tod bestraft werden
19 Wer den Göttern opfert und nicht dem HERRN allein, der soll dem Bann
verfallen.
- 2. Mose
30,
31 Eine heilige Salbe (zur Salbung von Priestern) soll mir dies Öl bei
euren Nachkommen sein.
32 Auf keines andern Menschen Leib soll es gegossen werden; du sollst es
auch sonst in der gleichen Mischung nicht herstellen, denn es ist heilig;
darum soll es euch als heilig gelten.
33 Wer solche Salbe macht oder einem Unberufenen davon gibt, der soll aus
seinem Volk ausgerottet werden.
37 Aber solches Räucherwerk sollt ihr für euch nicht machen, sondern es
soll dir als dem HERRN geheiligt gelten.
38 Wer es macht, damit er sich an dem Geruch erfreue, der soll ausgerottet
werden aus seinem Volk.
- 2. Mose
31,
14 Darum haltet meinen Sabbat, denn er soll euch heilig sein. Wer ihn
entheiligt, der soll des Todes sterben. Denn wer eine Arbeit am Sabbat
tut, der soll ausgerottet werden aus seinem Volk.
- 2. Mose
32, (in Abwesenheit von Mose hat das
Volk ein Goldenes Kalb angebetet)
25 Als nun Mose sah, dass das Volk zuchtlos geworden war - denn Aaron
hatte sie zuchtlos werden lassen zum Gespött ihrer Widersacher -,
26 trat er in das Tor des Lagers und rief: Her zu mir, wer dem HERRN
angehört! Da sammelten sich zu ihm alle Söhne Levi.
27 Und er sprach zu ihnen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Ein
jeder gürte sein Schwert um die Lenden und gehe durch das Lager hin und
her von einem Tor zum andern und erschlage seinen Bruder, Freund und
Nächsten.
28 Die Söhne Levi taten, wie ihnen Mose gesagt hatte; und es fielen an dem
Tage vom Volk dreitausend Mann.
29 Da sprach Mose: Füllt heute eure Hände zum Dienst für den HERRN - denn
ein jeder ist wider seinen Sohn und Bruder gewesen -, damit euch heute
Segen gegeben werde.
33 Der HERR sprach zu Mose: Ich will den aus meinem Buch tilgen, der an
mir sündigt.
- 3. Mose
7,
19 Auch das Fleisch, das mit etwas Unreinem in Berührung gekommen ist,
soll nicht gegessen, sondern mit Feuer verbrannt werden. Jeder, der rein
ist, darf vom Opferfleisch essen.
20 Wer aber essen wird von dem Fleisch des Dankopfers, das dem HERRN
gehört, und hat eine Unreinheit an sich, der wird ausgerottet werden aus
seinem Volk.
21 Und wenn jemand mit etwas Unreinem in Berührung gekommen ist, es sei
ein unreiner Mensch, ein unreines Vieh oder was sonst ein Gräuel ist, und
dann vom Fleisch des Dankopfers isst, das dem HERRN gehört, der wird
ausgerottet werden aus seinem Volk.
23 Ihr sollt kein Fett essen von Stieren, Schafen und Ziegen.
24 Das Fett von gefallenen und zerrissenen Tieren dürft ihr zwar zu
allerlei benutzen; aber essen dürft ihr's nicht.
25 Denn wer das Fett isst von solchen Tieren, von denen man dem HERRN
Feueropfer bringt, der wird ausgerottet werden aus seinem Volk.
26 Ihr sollt auch kein Blut essen, weder vom Vieh noch von Vögeln,
überall, wo ihr wohnt.
27 Jeder, der Blut isst, wird ausgerottet werden aus seinem Volk.
- 3.
Mose, 10,
1 Und Aarons Söhne Nadab und Abihu nahmen ein jeder seine Pfanne und taten
Feuer hinein und legten Räucherwerk darauf und brachten so ein fremdes
Feuer vor den HERRN, das er ihnen nicht geboten hatte.
2 Da fuhr ein Feuer aus von dem HERRN und verzehrte sie, dass sie starben
vor dem HERRN.
- 3. Mose 17,
3 Wer aus dem Haus Israel einen Stier, ein Schaf oder eine Ziege
schlachtet im Lager oder draußen vor dem Lager
4 und sie nicht vor die Tür der Stiftshütte bringt, dass sie dem HERRN zum
Opfer gebracht werde vor der Wohnung des HERRN, dem soll es als Blutschuld
angerechnet werden: Blut hat er vergossen und ein solcher Mensch soll
ausgerottet werden aus seinem Volk.
8 Wer aus dem Hause Israel oder von den Fremdlingen, die unter euch sind,
ein Brandopfer oder Schlachtopfer darbringt
9 und bringt es nicht vor die Tür der Stiftshütte, um es dem HERRN zu
opfern, der wird ausgerottet werden aus seinem Volk.
14 Denn des Leibes Leben ist in seinem Blut und ich habe den Israeliten
gesagt: Ihr sollt keines Leibes Blut essen; denn des Leibes Leben ist in
seinem Blut. Wer es isst, der wird ausgerottet werden.
- 3.
Mose, 17,
10 Und wer vom Haus Israel oder von den Fremdlingen unter euch
irgendwelches Blut isst, gegen den will ich mein Antlitz kehren und will
ihn aus seinem Volk ausrotten.
11 Denn des Leibes Leben ist im Blut und ich habe es euch für den Altar
gegeben, dass ihr damit entsühnt werdet. Denn das Blut ist die Entsühnung,
weil das Leben in ihm ist.
12 Darum habe ich den Israeliten gesagt: Keiner unter euch soll Blut
essen, auch kein Fremdling, der unter euch wohnt.
13 Und wer vom Haus Israel oder von den Fremdlingen unter euch auf der
Jagd ein Tier oder einen Vogel fängt, die man essen darf, soll ihr Blut
ausfließen lassen und mit Erde zuscharren.
14 Denn des Leibes Leben ist in seinem Blut und ich habe den Israeliten
gesagt: Ihr sollt keines Leibes Blut essen; denn des Leibes Leben ist in
seinem Blut. Wer es isst, der wird ausgerottet werden
- 3. Mose 18,
6 Keiner unter euch soll sich irgendwelchen Blutsverwandten nahen, um mit
ihnen geschlechtlichen Umgang zu haben; ich bin der HERR.
7 Du sollst mit deinem Vater und deiner leiblichen Mutter nicht Umgang
haben. Es ist deine Mutter, darum sollst du nicht mit ihr Umgang haben.
8 Du sollst mit der Frau deines Vaters nicht Umgang haben; denn damit
schändest du deinen Vater.
9 Du sollst mit deiner Schwester, die deines Vaters oder deiner Mutter
Tochter ist, sie sei in oder außer der Ehe geboren, nicht Umgang haben.
10 Du sollst mit der Tochter deines Sohnes oder deiner Tochter nicht Umgang
haben, damit schändest du dich selbst.
11 Du sollst mit der Tochter der Frau deines Vaters, die deinem Vater
geboren ist und deine Schwester ist, nicht Umgang haben.
12 Du sollst mit der Schwester deines Vaters nicht Umgang haben; denn sie
ist deines Vaters Blutsverwandte.
13 Du sollst mit der Schwester deiner Mutter nicht Umgang haben; denn sie
ist deiner Mutter Blutsverwandte.
14 Du sollst den Bruder deines Vaters nicht damit schänden, dass du seine
Frau nimmst; denn sie ist deine Verwandte.
15 Du sollst mit deiner Schwiegertochter nicht Umgang haben, denn sie ist
deines Sohnes Frau; darum sollst du nicht mit ihr Umgang haben.
16 Du sollst mit der Frau deines Bruders nicht Umgang haben; denn damit
schändest du deinen Bruder.
17 Du sollst nicht mit einer Frau und mit ihrer Tochter Umgang haben, noch
mit ihres Sohnes Tochter oder ihrer Tochter Tochter; denn sie sind ihre
Blutsverwandten und es ist eine Schandtat.
18 Du sollst die Schwester deiner Frau nicht zur Nebenfrau nehmen und mit
ihr Umgang haben, solange deine Frau noch lebt.
19 Du sollst nicht zu einer Frau gehen, solange sie ihre Tage hat, um in
ihrer Unreinheit mit ihr Umgang zu haben.
20 Du sollst auch nicht bei der Frau deines Nächsten liegen, dass du an
ihr nicht unrein wirst.
21 Du sollst auch nicht eins deiner Kinder geben, dass es dem Moloch
geweiht werde, damit du nicht entheiligst den Namen deines Gottes; ich bin
der HERR.
22 Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein
Gräuel.
23 Du sollst auch bei keinem Tier liegen, dass du an ihm unrein wirst. Und
keine Frau soll mit einem Tier Umgang haben; es ist ein schändlicher
Frevel.
29 Denn alle, die solche Gräuel tun, werden ausgerottet werden aus ihrem
Volk.
vergleiche
ähnliche Regelungen auch in 3. Mose20, 10ff.
- 3. Mose 19,
5 Und wenn ihr dem HERRN ein Dankopfer bringen wollt, sollt ihr es so
opfern, dass es euch wohlgefällig macht.
6 Ihr sollt es an dem Tag essen, an dem ihr's opfert, und am nächsten
Tage. Was aber bis zum dritten Tag übrig bleibt, soll man mit Feuer
verbrennen.
7 Wird aber am dritten Tage davon gegessen, so ist es ein Gräuel und wird
nicht wohlgefällig sein;
8 und wer davon isst, muss seine Schuld tragen, weil er das Heilige des
HERRN entheiligt hat, und ein solcher Mensch wird ausgerottet werden aus
seinem Volk.
- 3. Mose 20,
6 Wenn sich jemand zu den Geisterbeschwörern und Zeichendeutern wendet,
dass er mit ihnen Abgötterei treibt, so will ich mein Antlitz gegen ihn
kehren und will ihn aus seinem Volk ausrotten.
9 Wer seinem Vater oder seiner Mutter flucht, der soll des Todes sterben.
Seine Blutschuld komme über ihn, weil er seinem Vater oder seiner Mutter
geflucht hat.
10 Wenn jemand die Ehe bricht mit der Frau seines Nächsten, so sollen
beide des Todes sterben, Ehebrecher und Ehebrecherin,
13 Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie
getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben; Blutschuld
lastet auf ihnen.
17 Wenn jemand seine Halbschwester nimmt, seines Vaters Tochter oder
seiner Mutter Tochter, und sie miteinander Umgang haben, so ist das
Blutschande; sie sollen ausgerottet werden vor den Leuten ihres Volks.
18 Wenn ein Mann bei einer Frau liegt zur Zeit ihrer Tage und mit ihr
Umgang hat und so den Brunnen ihres Blutes aufdeckt und sie den Brunnen
ihres Blutes aufdeckt, so sollen beide aus ihrem Volk ausgerottet werden.
27 Wenn ein Mann oder eine Frau Geister beschwören oder Zeichen deuten
kann, so sollen sie des Todes sterben; man soll sie steinigen;
- 3. Mose 22,
3 Wer von euren Nachkommen herzutritt zu dem Heiligen, das die Israeliten
dem HERRN heiligen, und hat eine Unreinheit an sich, der wird ausgerottet
werden vor meinem Antlitz.
- 3. Mose 23,
27 Am zehnten Tage in diesem siebenten Monat ist der Versöhnungstag. Da
sollt ihr eine heilige Versammlung halten und fasten und dem HERRN
Feueropfer darbringen
28 und sollt keine Arbeit tun an diesem Tage, denn es ist der
Versöhnungstag, dass ihr entsühnt werdet vor dem HERRN, eurem Gott.
29 Denn wer nicht fastet an diesem Tage, der wird aus seinem Volk ausgerottet
werden.
30 Und wer an diesem Tage irgendeine Arbeit tut, den will ich vertilgen
aus seinem Volk.
- 3. Mose 24,
16 Wer des HERRN Namen lästert, der soll des Todes sterben; die ganze
Gemeinde soll ihn steinigen. Ob Fremdling oder Einheimischer, wer den
Namen lästert, soll sterben.
17 Wer irgendeinen Menschen erschlägt, der soll des Todes sterben.
- 3. Mose 26,
25 und will ein Racheschwert über euch bringen, das meinen Bund rächen
soll. Und wenn ihr euch auch in eure Städte flüchtet, will ich doch die
Pest unter euch senden und will euch in die Hände eurer Feinde geben.
26 Dann will ich euch den Vorrat an Brot verderben; zehn Frauen sollen
euer Brot in "einem" Ofen backen und euer Brot soll man euch
nach Gewicht zuteilen, und wenn ihr esst, sollt ihr nicht satt werden.
27 Werdet ihr mir aber auch dann noch nicht gehorchen und mir
zuwiderhandeln,
28 so will auch ich euch im Grimm zuwiderhandeln und will euch
siebenfältig mehr strafen um eurer Sünden willen,
29 dass ihr sollt eurer Söhne und Töchter Fleisch essen.
30 Und ich will eure Opferhöhen vertilgen und eure Rauchopfersäulen
ausrotten und will eure Leichname auf die Leichname eurer Götzen werfen
und werde an euch Ekel haben.
31 Und ich will eure Städte wüst machen und eure Heiligtümer verheeren und
will den lieblichen Geruch eurer Opfer nicht mehr riechen.
32 So will ich das Land wüst machen, dass eure Feinde, die darin wohnen
werden, sich davor entsetzen.
33 Euch aber will ich unter die Völker zerstreuen und mit gezücktem
Schwert hinter euch her sein, dass euer Land soll wüst sein und eure
Städte zerstört.
- 3. Mose 27,
29 Kein menschliches Wesen, das als Banngut geweiht wird, kann
zurückgekauft werden; man muss es töten.
- 4. Mose 15,
32 Als nun die Israeliten in der Wüste waren, fanden sie einen Mann, der
Holz auflas am Sabbattag.
33 Und die ihn dabei gefunden hatten, wie er Holz auflas, brachten ihn zu
Mose und Aaron und vor die ganze Gemeinde.
34 Und sie legten ihn gefangen, denn es war nicht klar bestimmt, was man
mit ihm tun sollte.
35 Der HERR aber sprach zu Mose: Der Mann soll des Todes sterben; die
ganze Gemeinde soll ihn steinigen draußen vor dem Lager.
36 Da führte die ganze Gemeinde ihn hinaus vor das Lager und steinigte
ihn, sodass er starb, wie der HERR dem Mose geboten hatte.
- 4. Mose 19,
13 Wenn aber jemand irgendeinen toten Menschen anrührt und sich nicht
entsündigen will, so macht er die Wohnung des HERRN unrein und solch ein
Mensch soll ausgerottet werden aus Israel.
- 4. Mose 25,
1 Und Israel lagerte in Schittim. Da fing das Volk an zu huren mit den
Töchtern der Moabiter;
2 die luden das Volk zu den Opfern ihrer Götter. Und das Volk aß und
betete ihre Götter an.
3 Und Israel hängte sich an den Baal-Peor. Da entbrannte des HERRN Zorn
über Israel
4 und er sprach zu Mose: Nimm alle Oberen des Volks und hänge sie vor dem
HERRN auf im Angesicht der Sonne, damit sich der grimmige Zorn des HERRN
von Israel wende.
5 Und Mose sprach zu den Richtern Israels: Töte ein jeder seine Leute, die
sich an den Baal-Peor gehängt haben.
- 4. Mose 35,
16 Wer jemand mit einem Eisen schlägt, dass er stirbt, der ist ein Mörder
und soll des Todes sterben.
17 Wirft er ihn mit einem Stein, mit dem jemand getötet werden kann, dass
er daran stirbt, so ist er ein Mörder und soll des Todes sterben.
18 Schlägt er ihn mit einem Holz, mit dem jemand totgeschlagen werden
kann, dass er stirbt, so ist er ein Mörder und soll des Todes sterben.
19 Der Bluträcher soll den Mörder zum Tode bringen; wo er ihm begegnet,
soll er ihn töten.
20 Stößt er jemand aus Hass oder wirft er etwas auf ihn mit Hinterlist,
dass er stirbt,
21 oder schlägt er ihn aus Feindschaft mit seiner Hand, dass er stirbt, so
soll der des Todes sterben, der ihn geschlagen hat; er ist ein Mörder. Der
Bluträcher soll ihn zum Tode bringen, wo er ihm begegnet.
- 5. Mose 13,
2 Wenn ein Prophet oder Träumer unter euch aufsteht und dir ein Zeichen
oder Wunder ankündigt
3 und das Zeichen oder Wunder trifft ein, von dem er dir gesagt hat, und
er spricht: Lass uns andern Göttern folgen, die ihr nicht kennt, und ihnen
dienen,
4 so sollst du nicht gehorchen den Worten eines solchen Propheten oder
Träumers; denn der HERR, euer Gott, versucht euch, um zu erfahren, ob ihr
ihn von ganzem Herzen und von ganzer Seele lieb habt.
5 Dem HERRN, eurem Gott, sollt ihr folgen und ihn fürchten und seine
Gebote halten und seiner Stimme gehorchen und ihm dienen und ihm anhangen.
6 Der Prophet aber oder der Träumer soll sterben, weil er euch gelehrt hat
abzufallen von dem HERRN, eurem Gott, der euch aus Ägyptenland geführt und
dich aus der Knechtschaft erlöst hat, und weil er dich von dem Wege
abbringen wollte, auf dem du wandeln sollst, wie der HERR, dein Gott,
geboten hat -, auf dass du das Böse aus deiner Mitte wegtust.
7 Wenn dich dein Bruder, deiner Mutter Sohn, oder dein Sohn oder deine
Tochter oder deine Frau in deinen Armen oder dein Freund, der dir so lieb
ist wie dein Leben, heimlich überreden würde und sagen: Lass uns hingehen
und andern Göttern dienen, die du nicht kennst noch deine Väter,
8 von den Göttern der Völker, die um euch her sind, sie seien dir nah oder
fern, von einem Ende der Erde bis ans andere,
9 so willige nicht ein und gehorche ihm nicht. Auch soll dein Auge ihn
nicht schonen, und du sollst dich seiner nicht erbarmen und seine Schuld
nicht verheimlichen,
10 sondern sollst ihn zum Tode bringen. Deine Hand soll die erste wider
ihn sein, ihn zu töten, und danach die Hand des ganzen Volks.
11 Man soll ihn zu Tode steinigen, denn er hat dich abbringen wollen von
dem HERRN, deinem Gott, der dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft,
geführt hat,
12 auf dass ganz Israel aufhorche und sich fürchte und man nicht mehr
solch Böses tue unter euch.
13 Wenn du von irgendeiner Stadt, die dir der HERR, dein Gott, gegeben
hat, darin zu wohnen, sagen hörst:
14 Es sind etliche heillose Leute aufgetreten aus deiner Mitte und haben
die Bürger ihrer Stadt verführt und gesagt: Lasst uns hingehen und andern
Göttern dienen, die ihr nicht kennt,
15 so sollst du gründlich suchen, forschen und fragen. Und wenn sich
findet, dass es gewiss ist, dass solch ein Gräuel unter euch geschehen
ist,
16 so sollst du die Bürger dieser Stadt erschlagen mit der Schärfe des
Schwerts und an ihr den Bann vollstrecken, an allem, was darin ist, auch
an ihrem Vieh, mit der Schärfe des Schwerts.
- 5. Mose 17,
2 Wenn bei dir in einer deiner Städte, die dir der HERR, dein Gott, geben
wird, jemand gefunden wird, Mann oder Frau, der da tut, was dem HERRN,
deinem Gott, missfällt, dass er seinen Bund übertritt
3 und hingeht und dient andern Göttern und betet sie an, es sei Sonne oder
Mond oder das ganze Heer des Himmels, was ich nicht geboten habe,
4 und es wird dir angezeigt und du hörst es, so sollst du gründlich danach
forschen. Und wenn du findest, dass es gewiss wahr ist, dass solch ein
Gräuel in Israel geschehen ist,
5 so sollst du den Mann oder die Frau, die eine solche Übeltat begangen
haben, hinausführen zu deinem Tor und sollst sie zu Tode steinigen.
- 5. Mose 21,
18 Wenn jemand einen widerspenstigen und ungehorsamen Sohn hat, der der
Stimme seines Vaters und seiner Mutter nicht gehorcht und auch, wenn sie
ihn züchtigen, ihnen nicht gehorchen will,
19 so sollen ihn Vater und Mutter ergreifen und zu den Ältesten der Stadt
führen und zu dem Tor des Ortes
20 und zu den Ältesten der Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist
widerspenstig und ungehorsam und gehorcht unserer Stimme nicht und ist ein
Prasser und Trunkenbold.
21 So sollen ihn steinigen alle Leute seiner Stadt, dass er sterbe
- 5. Mose 22,
22 Wenn jemand dabei ergriffen wird, dass er einer Frau beiwohnt, die
einen Ehemann hat, so sollen sie beide sterben, der Mann und die Frau, der
er beigewohnt hat; so sollst du das Böse aus Israel wegtun.
23 Wenn eine Jungfrau verlobt ist und ein Mann trifft sie innerhalb der
Stadt und wohnt ihr bei,
24 so sollt ihr sie alle beide zum Stadttor hinausführen und sollt sie
beide steinigen, dass sie sterben, die Jungfrau, weil sie nicht geschrien
hat, obwohl sie doch in der Stadt war, den Mann, weil er seines Nächsten
Braut geschändet hat; so sollst du das Böse aus deiner Mitte wegtun.
25 Wenn aber jemand ein verlobtes Mädchen auf freiem Felde trifft und
ergreift sie und wohnt ihr bei, so soll der Mann allein sterben, der ihr
beigewohnt hat
- Hesekiel
18,
11 … der die Frau seines Nächsten schändet,
12 der die Elenden und Armen unterdrückt, andere beraubt und dem Schuldner
das Pfand nicht zurückgibt …
13 der gegen Zins leiht und Wucher treibt - soll der dann am Leben
bleiben? Er soll nicht am Leben bleiben. Er hat alle diese Gräueltaten
verübt, darum muss er sterben. Er ist selbst schuld an seinem Tod.
Was dem Menschen oder Gott ein „Gräuel“
ist -
und weitere Verbote und Gebote
- 1. Mose 9,
1 Dann segnete Gott Noach und seine Söhne und sprach zu ihnen: Seid
fruchtbar, vermehrt euch und bevölkert die Erde!
2 Furcht und Schrecken vor euch soll sich auf alle Tiere der Erde legen,
auf alle Vögel des Himmels, auf alles, was sich auf der Erde regt, und auf
alle Fische des Meeres; euch sind sie übergeben.
3 Alles Lebendige, das sich regt, soll euch zur Nahrung dienen. Alles
übergebe ich euch wie die grünen Pflanzen.
4 Nur Fleisch, in dem noch Blut ist, dürft ihr nicht essen.
5 Wenn aber euer Blut vergossen wird, fordere ich Rechenschaft, und zwar
für das Blut eines jeden von euch. Von jedem Tier fordere ich Rechenschaft
und vom Menschen. Für das Leben des Menschen fordere ich Rechenschaft von
jedem seiner Brüder.
6 Wer Menschenblut vergießt, dessen Blut wird durch Menschen vergossen.
- 3. Mose 11,
10 Alles aber, was nicht Flossen und
Schuppen hat im Meer und in den Bächen von allem, was sich regt im Wasser,
und allem, was lebt im Wasser, soll euch ein Gräuel sein.
11 Von ihrem Fleisch dürft ihr nicht essen und ihr Aas sollt ihr
verabscheuen, denn sie sind ein Gräuel für euch.
12 Denn alles, was nicht Flossen und Schuppen hat im Wasser, sollt ihr
verabscheuen.
13 Und diese sollt ihr verabscheuen unter den Vögeln, dass ihr sie nicht
esst, denn ein Gräuel sind sie: den Adler, den Habicht, den Fischaar,
14 den Geier, die Weihe mit ihrer Art
15 und alle Raben mit ihrer Art,
16 den Strauß, die Nachteule, den Kuckuck, den Sperber mit seiner Art,
17 das Käuzchen, den Schwan, den Uhu,
18 die Fledermaus, die Rohrdommel, den Storch,
19 den Reiher, den Häher mit seiner Art, den Wiedehopf und die Schwalbe.
20 Auch alles kleine Getier, das Flügel hat und auf vier Füßen geht, soll
euch ein Gräuel sein.
21 Doch dies dürft ihr essen von allem, was sich regt und Flügel hat und
auf vier Füßen geht: was oberhalb der Füße noch zwei Schenkel hat, womit
es auf Erden hüpft.
22 Von diesen könnt ihr essen die Heuschrecken, als da sind: den Arbe mit
seiner Art, den Solam mit seiner Art, den Hargol mit seiner Art und den
Hagab mit seiner Art.
23 Alles aber, was sonst Flügel und vier Füße hat, soll euch ein Gräuel
sein.
41 Was auf der Erde kriecht, das soll euch ein Gräuel sein und man soll es
nicht essen.
42 Alles, was auf dem Bauch kriecht, und alles, was auf vier oder mehr
Füßen geht, unter allem, was auf der Erde kriecht, dürft ihr nicht essen;
denn es soll euch ein Gräuel sein.
vergleiche auch ähnliche Regelungen
in 5. Mose 14, 3ff.
- 3. Mose 19,
19 Meine Satzungen sollt ihr halten: Lass nicht zweierlei Art unter deinem
Vieh sich paaren und besäe dein Feld nicht mit zweierlei Samen und lege
kein Kleid an, das aus zweierlei Faden gewebt ist.
26 Ihr sollt nichts essen, in dem noch Blut ist. Ihr sollt nicht
Wahrsagerei noch Zauberei treiben.
27 Ihr sollt euer Haar am Haupt nicht rundherum abschneiden noch euren
Bart stutzen.
28 Ihr sollt um eines Toten willen an eurem Leibe keine Einschnitte machen
noch euch Zeichen einätzen
31 Ihr sollt euch nicht wenden zu den Geisterbeschwörern und
Zeichendeutern und sollt sie nicht befragen, dass ihr nicht an ihnen
unrein werdet
- 3. Mose 21, (Gesetz für die Priester)
5 Sie sollen auch keine Glatze scheren auf ihrem Haupt noch ihren Bart
stutzen und an ihrem Leibe kein Mal einschneiden.
13 Eine Jungfrau soll er zur Frau nehmen,
14 keine Witwe oder Verstoßene …
17 Sage zu Aaron: Wenn einer deiner Nachkommen in künftigen Geschlechtern
einen Fehler hat, der soll nicht herzutreten, um die Speise seines Gottes
zu opfern.
18 Denn keiner, an dem ein Fehler ist, soll herzutreten, er sei blind,
lahm, mit einem entstellten Gesicht, mit irgendeiner Missbildung
19 oder wer einen gebrochenen Fuß oder eine gebrochene Hand hat
20 oder bucklig oder verkümmert ist oder wer einen weißen Fleck im Auge
hat oder Krätze oder Flechten oder beschädigte Hoden hat.
21 Wer nun unter Aarons, des Priesters, Nachkommen einen Fehler an sich
hat, der soll nicht herzutreten, zu opfern die Feueropfer des HERRN; denn
er hat einen Fehler.
- 3. Mose 25,
3 Sechs Jahre sollst du dein Feld besäen und sechs Jahre deinen Weinberg
beschneiden und die Früchte einsammeln,
4 aber im siebenten Jahr soll das Land dem HERRN einen feierlichen Sabbat
halten; da sollst du dein Feld nicht besäen noch deinen Weinberg
beschneiden.
- 4. Mose 9,
13 Wer aber rein ist und wer nicht auf einer Reise ist und unterlässt es,
das Passa zu halten, der soll ausgerottet werden aus seinem Volk, weil er
seine Gabe nicht zur festgesetzten Zeit dem HERRN gebracht hat. Er soll
seine Sünde tragen.
14 Und wenn ein Fremdling bei euch wohnt und auch dem HERRN Passa halten
will, so soll er's halten nach der Satzung und der Ordnung des Passa.
Einerlei Satzung soll bei euch sein für den Fremdling wie für den
Einheimischen.
- 5. Mose 17,
1 Du sollst dem HERRN, deinem Gott, kein Rind oder Schaf opfern, das einen
Fehler oder irgendetwas Schlimmes an sich hat; denn das ist dem HERRN,
deinem Gott, ein Gräuel.
- 5. Mose 18,
9 Wenn du in das Land kommst, das dir der HERR, dein Gott, geben wird, so
sollst du nicht lernen, die Gräuel dieser Völker zu tun,
10 dass nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine
Tochter durchs Feuer gehen lässt oder Wahrsagerei, Hellseherei, geheime
Künste oder Zauberei treibt
11 oder Bannungen oder Geisterbeschwörungen oder Zeichendeuterei vornimmt
oder die Toten befragt.
12 Denn wer das tut, der ist dem HERRN ein Gräuel, und um solcher Gräuel
willen vertreibt der HERR, dein Gott, die Völker vor dir.
- 5. Mose 22,
5 Eine Frau soll nicht Männersachen tragen und ein Mann soll nicht
Frauenkleider anziehen; denn wer das tut, der ist dem HERRN, deinem Gott,
ein Gräuel.
10 Du sollst nicht ackern zugleich mit einem Rind und einem Esel.
11 Du sollst nicht anziehen ein Kleid, das aus Wolle und Leinen zugleich
gemacht ist.
- 5. Mose, 23,
2 Kein Entmannter oder Verschnittener soll in die Gemeinde des HERRN
kommen.
3 Es soll auch kein Mischling in die Gemeinde des HERRN kommen; auch seine
Nachkommenschaft bis ins zehnte Glied soll nicht in die Gemeinde des HERRN
kommen.
4 Die Ammoniter und Moabiter sollen nicht in die Gemeinde des HERRN
kommen, auch nicht ihre Nachkommen bis ins zehnte Glied; sie sollen nie
hineinkommen,
- 5. Mose 23,
20 Du sollst von deinem Bruder nicht Zinsen nehmen, weder für Geld noch
für Speise noch für alles, wofür man Zinsen nehmen kann.
21 Von dem Ausländer darfst du Zinsen nehmen
- 5. Mose, 27
15 Verflucht sei, wer einen Götzen oder ein gegossenes Bild macht, einen
Gräuel für den HERRN, ein Werk von den Händen der Werkmeister, und es
heimlich aufstellt! Und alles Volk soll antworten und sagen: Amen.
16 Verflucht sei, wer seinen Vater oder seine Mutter verunehrt! Und alles
Volk soll sagen: Amen.
17 Verflucht sei, wer seines Nächsten Grenze verrückt! Und alles Volk soll
sagen: Amen.
18 Verflucht sei, wer einen Blinden irreführt auf dem Wege! Und alles Volk
soll sagen: Amen.
19 Verflucht sei, wer das Recht des Fremdlings, der Waise und der Witwe
beugt! Und alles Volk soll sagen: Amen.
20 Verflucht sei, wer bei der Frau seines Vaters liegt, denn er hat die
Decke seines Vaters aufgedeckt! Und alles Volk soll sagen: Amen.
21 Verflucht sei, wer bei irgendeinem Tier liegt! Und alles Volk soll
sagen: Amen.
22 Verflucht sei, wer bei seiner Schwester liegt, die seines Vaters oder
seiner Mutter Tochter ist! Und alles Volk soll sagen: Amen.
23 Verflucht sei, wer bei seiner Schwiegermutter liegt! Und alles Volk
soll sagen: Amen.
24 Verflucht sei, wer seinen Nächsten heimlich erschlägt! Und alles Volk
soll sagen: Amen.
25 Verflucht sei, wer Geschenke nimmt, dass er unschuldiges Blut vergieße!
Und alles Volk soll sagen: Amen.
26 Verflucht sei, wer nicht alle Worte dieses Gesetzes erfüllt, dass er
danach tue! Und alles Volk soll sagen: Amen.
Sklaverei
- 2. Mose
21,
2 Wenn du einen hebräischen Sklaven kaufst, so soll er dir sechs Jahre
dienen; im siebenten Jahr aber soll er freigelassen werden ohne Lösegeld.
7 Verkauft jemand seine Tochter als Sklavin, so darf sie nicht
freigelassen werden wie die Sklaven.
20 Wer seinen Sklaven oder seine Sklavin schlägt mit einem Stock, dass sie
unter seinen Händen sterben, der soll dafür bestraft werden.
21 Bleiben sie aber einen oder zwei Tage am Leben, so soll er nicht dafür
bestraft werden; denn es ist sein Geld.
- 3. Mose 25,
44 Die Sklaven und Sklavinnen, die euch gehören sollen, kauft von den
Völkern, die rings um euch wohnen; von ihnen könnt ihr Sklaven und
Sklavinnen erwerben.
45 Auch von den Kindern der Halbbürger, die bei euch leben, aus ihren
Sippen, die mit euch leben, von den Kindern, die sie in eurem Land gezeugt
haben, könnt ihr Sklaven erwerben. Sie sollen euer Eigentum sein
46 und ihr dürft sie euren Söhnen vererben, damit diese sie als dauerndes
Eigentum besitzen; ihr sollt sie als Sklaven haben. Aber was eure Brüder,
die Israeliten, angeht, so soll keiner über den andern mit Gewalt
herrschen.
- Lukas 17,
7 Wenn einer von euch einen Sklaven hat, der pflügt oder das Vieh hütet,
wird er etwa zu ihm, wenn er vom Feld kommt, sagen: Nimm gleich Platz zum
Essen?
8 Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: Mach mir etwas zu essen, gürte dich
und bediene mich; wenn ich gegessen und getrunken habe, kannst auch du
essen und trinken.
9 Bedankt er sich etwa bei dem Sklaven, weil er getan hat, was ihm
befohlen wurde?
10 So soll es auch bei euch sein: Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen
wurde, sollt ihr sagen: Wir sind unnütze Sklaven; wir haben nur unsere
Schuldigkeit getan.
- 1Kor 7,
21 Wenn du als Sklave berufen wurdest, soll dich das nicht bedrücken; auch
wenn du frei werden kannst, lebe lieber als Sklave weiter.
Gott als
Kriegs- und Rachegott;
zum Umgang mit Feinden des Volkes Israel, anderen Religionen und Fremden
- 1. Mose 19,
24 ließ der Herr auf Sodom und Gomorra Schwefel und Feuer regnen, vom
Herrn, vom Himmel herab.
25 Er vernichtete von Grund auf jene Städte und die ganze Gegend, auch
alle Einwohner der Städte und alles, was auf den Feldern wuchs.
- 2. Mose 12,
29 Es war Mitternacht, als der Herr alle Erstgeborenen in Ägypten
erschlug, vom Erstgeborenen des Pharao, der auf dem Thron saß, bis zum
Erstgeborenen des Gefangenen im Kerker, und jede Erstgeburt beim Vieh.
- 2. Mose 15,
1 Damals sang Mose mit den Israeliten dem Herrn dieses Lied; sie sagten:
Ich singe dem Herrn ein Lied, denn er ist hoch und erhaben. Rosse und
Wagen warf er ins Meer.
2 Meine Stärke und mein Lied ist der Herr, er ist für mich zum Retter
geworden. Er ist mein Gott, ihn will ich preisen; den Gott meines Vaters
will ich rühmen.
3 Der Herr ist ein Krieger, Jahwe ist sein Name.
- 2. Mose 20,
5 Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott: Bei denen,
die mir Feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an
der dritten und vierten Generation;
- 2. Mose 23,
20 Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, der dich behüte auf dem Wege
und dich bringe an den Ort, den ich bestimmt habe.
21 Hüte dich vor ihm und gehorche seiner Stimme und sei nicht
widerspenstig gegen ihn; denn er wird euer Übertreten nicht vergeben, weil
mein Name in ihm ist.
22 Wirst du aber auf seine Stimme hören und alles tun, was ich dir sage,
so will ich deiner Feinde Feind und deiner Widersacher Widersacher sein.
23 Ja, mein Engel wird vor dir hergehen und dich bringen zu den Amoritern,
Hetitern, Perisitern, Kanaanitern, Hiwitern und Jebusitern, und ich will
sie vertilgen.
- 2. Mose 34,
5 Da kam der HERR hernieder in einer Wolke, und Mose trat daselbst zu ihm
und rief den Namen des HERRN an.
6 Und der HERR ging vor seinem Angesicht vorüber, und er rief aus: HERR,
HERR, Gott, barmherzig und gnädig und geduldig und von großer Gnade und
Treue,
7 der da Tausenden Gnade bewahrt und vergibt Missetat, Übertretung und
Sünde, aber ungestraft lässt er niemand, sondern sucht die Missetat der
Väter heim an Kindern und Kindeskindern bis ins dritte und vierte Glied!
- 2. Mose 34,
12 Hüte dich, einen Bund zu schließen mit den Bewohnern des Landes, in das
du kommst, damit sie dir nicht zum Fallstrick werden in deiner Mitte;
13 sondern ihre Altäre sollst du umstürzen und ihre Steinmale zerbrechen
und ihre heiligen Pfähle umhauen;
14 denn du sollst keinen andern Gott anbeten. Denn der HERR heißt ein
Eiferer; ein eifernder Gott ist er.
15 Hüte dich, einen Bund zu schließen mit den Bewohnern des Landes, damit
sie, wenn sie ihren Göttern nachlaufen und ihnen opfern, dich nicht
einladen und du von ihrem Opfer isst
16 und damit du für deine Söhne ihre Töchter nicht zu Frauen nimmst und
diese dann ihren Göttern nachlaufen und machen, dass deine Söhne auch
ihren Göttern nachlaufen!
17 Du sollst dir keine gegossenen Götterbilder machen.
- 3. Mose 26,
7 Ihr sollt eure Feinde jagen, und sie sollen vor euch her dem Schwert
verfallen.
14 Werdet ihr mir aber nicht gehorchen und nicht alle diese Gebote tun
15 und werdet ihr meine Satzungen verachten und meine Rechte verwerfen,
dass ihr nicht tut alle meine Gebote, und werdet ihr meinen Bund brechen,
16 so will auch ich euch dieses tun: Ich will euch heimsuchen mit
Schrecken, mit Auszehrung und Fieber, dass euch die Augen erlöschen und
das Leben hinschwindet. Ihr sollt umsonst euren Samen säen und eure Feinde
sollen ihn essen.
17 Und ich will mein Antlitz gegen euch richten und ihr sollt geschlagen
werden vor euren Feinden, und die euch hassen, sollen über euch herrschen,
und ihr sollt fliehen, ohne dass euch einer jagt.
18 Wenn ihr mir aber auch dann noch nicht gehorcht, so will ich euch noch
weiter strafen, siebenfältig, um eurer Sünden willen,
19 dass ich euren Stolz und eure Halsstarrigkeit breche, und will euren
Himmel wie Eisen und eure Erde wie Erz machen.
20 Und eure Mühe und Arbeit soll verloren sein, dass euer Land sein
Gewächs nicht gebe und die Bäume im Lande ihre Früchte nicht bringen.
21 Und wenn ihr mir zuwiderhandelt und mich nicht hören wollt, so will ich
euch noch weiter schlagen, siebenfältig, um eurer Sünden willen.
22 Und ich will wilde Tiere unter euch senden, die sollen eure Kinder
fressen und euer Vieh zerreißen und euch vermindern, und eure Straßen
sollen verlassen sein.
23 Werdet ihr euch aber damit noch nicht von mir zurechtbringen lassen und
mir zuwiderhandeln,
24 so will auch ich euch zuwiderhandeln und will euch siebenfältig mehr
schlagen um eurer Sünden willen
25 und will ein Racheschwert über euch bringen, das meinen Bund rächen
soll. Und wenn ihr euch auch in eure Städte flüchtet, will ich doch die
Pest unter euch senden und will euch in die Hände eurer Feinde geben.
26 Dann will ich euch den Vorrat an Brot verderben; zehn Frauen sollen
euer Brot in "einem" Ofen backen und euer Brot soll man euch
nach Gewicht zuteilen, und wenn ihr esst, sollt ihr nicht satt werden.
27 Werdet ihr mir aber auch dann noch nicht gehorchen und mir zuwiderhandeln,
28 so will auch ich euch im Grimm zuwiderhandeln und will euch
siebenfältig mehr strafen um eurer Sünden willen,
29 dass ihr sollt eurer Söhne und Töchter Fleisch essen.
30 Und ich will eure Opferhöhen vertilgen und eure Rauchopfersäulen
ausrotten und will eure Leichname auf die Leichname eurer Götzen werfen
und werde an euch Ekel haben.
31 Und ich will eure Städte wüst machen und eure Heiligtümer verheeren und
will den lieblichen Geruch eurer Opfer nicht mehr riechen.
32 So will ich das Land wüst machen, dass eure Feinde, die darin wohnen
werden, sich davor entsetzen.
33 Euch aber will ich unter die Völker zerstreuen und mit gezücktem
Schwert hinter euch her sein, dass euer Land soll wüst sein und eure
Städte zerstört.
34 Alsdann wird das Land seine Sabbate nachholen, solange es wüst liegt
und ihr in der Feinde Land seid; ja, dann wird das Land ruhen und seine
Sabbate nachholen.
35 Solange es wüst liegt, wird es ruhen, weil es nicht ruhen konnte, als
ihr es solltet ruhen lassen, während ihr darin wohntet.
36 Und denen, die von euch übrig bleiben, will ich ein feiges Herz machen
in ihrer Feinde Land, dass sie ein raschelndes Blatt soll jagen, und sie
sollen davor fliehen, als jagte sie ein Schwert, und fallen, wo sie doch
niemand jagt.
37 Und einer soll über den andern hinfallen, als wäre das Schwert hinter
ihnen, wo sie doch niemand jagt, und ihr sollt nicht bestehen können gegen
eure Feinde.
38 Und ihr sollt umkommen unter den Völkern, und eurer Feinde Land soll
euch fressen.
39 Die aber von euch übrig bleiben, die sollen in der Feinde Land
dahinschwinden wegen ihrer Missetat, aber auch um der Missetat ihrer Väter
willen.
ähnlich
siehe auch: 5. Mose 28, 15 ff
- 4. Mose 21,
34 Und der HERR sprach zu Mose: Fürchte dich nicht vor ihm, denn ich habe
ihn in deine Hand gegeben mit Land und Leuten, und du sollst mit ihm tun,
wie du mit Sihon, dem König der Amoriter, getan hast, der in Heschbon
wohnte.
35 Und sie schlugen ihn und seine Söhne und sein ganzes Kriegsvolk, bis
keiner mehr übrig blieb, und nahmen das Land ein.
- 4. Mose 25,
1 Und Israel lagerte in Schittim. Da fing das Volk an zu huren mit den
Töchtern der Moabiter;
2 die luden das Volk zu den Opfern ihrer Götter. Und das Volk aß und
betete ihre Götter an.
3 Und Israel hängte sich an den Baal-Peor. Da entbrannte des HERRN Zorn
über Israel
4 und er sprach zu Mose: Nimm alle Oberen des Volks und hänge sie vor dem
HERRN auf im Angesicht der Sonne, damit sich der grimmige Zorn des HERRN
von Israel wende.
5 Und Mose sprach zu den Richtern Israels: Töte ein jeder seine Leute, die
sich an den Baal-Peor gehängt haben.
6 Und siehe, ein Mann aus Israel kam und brachte unter seine Brüder eine
Midianiterin vor den Augen des Mose und der ganzen Gemeinde der
Israeliten, die da weinten vor der Tür der Stiftshütte.
7 Als das Pinhas sah, der Sohn Eleasars, des Sohnes des Priesters Aaron,
stand er auf aus der Gemeinde und nahm einen Spieß in seine Hand
8 und ging dem israelitischen Mann nach in die Kammer und durchstach sie
beide, den israelitischen Mann und die Frau, durch ihren Leib. Da hörte
die Plage auf unter den Israeliten.
9 Es waren aber durch die Plage getötet worden vierundzwanzigtausend.
- 4. Mose 31,
1 Der Herr sprach zu Mose:
2 Nimm für die Israeliten Rache an den Midianitern! …
3 Da redete Mose zum Volk und sagte: Rüstet einen Teil eurer Männer für
den Heeresdienst! Sie sollen über Midian herfallen, um die Rache des Herrn
an Midian zu vollstrecken. …
7 Sie zogen gegen Midian zu Feld, wie der Herr es Mose befohlen hatte, und
brachten alle männlichen Personen um. …
9 Die Frauen von Midian und deren kleine Kinder nahmen die Israeliten als
Gefangene mit. Das ganze Vieh und der reiche Besitz der Midianiter wurde
ihre Beute.
10 Alle Städte im Siedlungsgebiet der Midianiter und ihre Zeltdörfer
brannten sie nieder.
11 Alle Menschen und das ganze Vieh, das sie erbeutet und geraubt hatten,
nahmen sie mit.
12 Sie brachten die Gefangenen und die geraubte Beute zu Mose …
14 Mose aber geriet in Zorn über die Befehlshaber, die Hauptleute der
Tausendschaften und die Hauptleute der Hundertschaften, die von dem
Kriegszug zurückkamen.
15 Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr alle Frauen am Leben gelassen? …
17 Nun bringt alle männlichen Kinder um und ebenso alle Frauen, die schon
einen Mann erkannt und mit einem Mann geschlafen haben.
18 Aber alle weiblichen Kinder und die Frauen, die noch nicht mit einem
Mann geschlafen haben, lasst für euch am Leben!
- 5. Mose 3,
2 Aber der HERR sprach zu mir: Fürchte dich nicht vor ihm, denn ich habe
ihn und sein ganzes Kriegsvolk mit seinem Land in deine Hände gegeben. Und
du sollst mit ihm tun, wie du mit Sihon, dem König der Amoriter, getan
hast, der zu Heschbon herrschte.
3 So gab der HERR, unser Gott, auch den König Og von Baschan in unsere
Hände mit seinem ganzen Kriegsvolk, dass wir ihn schlugen, bis ihm keiner
übrig blieb.
4 Da nahmen wir zu der Zeit alle seine Städte ein und es gab keine Stadt,
die wir ihnen nicht nahmen: sechzig Städte, die ganze Gegend von Argob,
das Königreich Ogs von Baschan,
5 lauter Städte, die befestigt waren mit hohen Mauern, Toren und Riegeln,
außerdem sehr viele offene Städte.
6 Und wir vollstreckten den Bann an ihnen, gleichwie wir an Sihon, dem
König von Heschbon, taten. An allen Städten vollstreckten wir den Bann, an
Männern, Frauen und Kindern.
7 Aber alles Vieh und die Beute aus den Städten raubten wir für uns.
- 5. Mose 7,
1 Wenn der Herr, dein Gott, dich in das Land geführt hat, in das du jetzt
hineinziehst, um es in Besitz zu nehmen, wenn er dir viele Völker aus dem
Weg räumt - Hetiter, Girgaschiter und Amoriter, Kanaaniter und Perisiter,
Hiwiter und Jebusiter, sieben Völker, die zahlreicher und mächtiger sind
als du -,
2 wenn der Herr, dein Gott, sie dir ausliefert und du sie schlägst, dann
sollst du sie der Vernichtung weihen. Du sollst keinen Vertrag mit ihnen
schließen, sie nicht verschonen
3 und dich nicht mit ihnen verschwägern. Deine Tochter gib nicht seinem
Sohn und nimm seine Tochter nicht für deinen Sohn!
4 Wenn er deinen Sohn verleitet, mir nicht mehr nachzufolgen, und sie dann
anderen Göttern dienen, wird der Zorn des Herrn gegen euch entbrennen und
wird dich unverzüglich vernichten.
5 So sollt ihr gegen sie vorgehen: Ihr sollt ihre Altäre niederreißen,
ihre Steinmale zerschlagen, ihre Kultpfähle umhauen und ihre Götterbilder
im Feuer verbrennen.
6 Denn du bist ein Volk, das dem Herrn, deinem Gott, heilig ist. Dich hat
der Herr, dein Gott, ausgewählt, damit du unter allen Völkern, die auf der
Erde leben, das Volk wirst, das ihm persönlich gehört.
- 5. Mose 7,
16 Du wirst alle Völker vertilgen, die der Herr, dein Gott, für dich
bestimmt. Du sollst in dir kein Mitleid mit ihnen aufsteigen lassen. Und
du sollst ihren Göttern nicht dienen; denn dann liefest du in eine Falle.
20 Außerdem wird der Herr, dein Gott, Panik unter ihnen ausbrechen lassen,
so lange, bis auch die ausgetilgt sind, die überleben konnten und sich vor
dir versteckt haben.
21 Du sollst nicht erschreckt zurückweichen, wenn sie angreifen; denn der
Herr, dein Gott, ist als großer und Furcht erregender Gott in deiner
Mitte.
22 Doch der Herr, dein Gott, wird diese Völker dir nur nach und nach aus
dem Weg räumen. Du kannst sie nicht rasch ausmerzen, weil sonst die wilden
Tiere überhand nehmen und dir schaden.
- 5. Mose 13,
13 Wenn du von irgendeiner Stadt, die dir der HERR, dein Gott, gegeben hat,
darin zu wohnen, sagen hörst:
14 Es sind etliche heillose Leute aufgetreten aus deiner Mitte und haben
die Bürger ihrer Stadt verführt und gesagt: Lasst uns hingehen und andern
Göttern dienen, die ihr nicht kennt,
15 so sollst du gründlich suchen, forschen und fragen. Und wenn sich
findet, dass es gewiss ist, dass solch ein Gräuel unter euch geschehen
ist,
16 so sollst du die Bürger dieser Stadt erschlagen mit der Schärfe des
Schwerts und an ihr den Bann vollstrecken, an allem, was darin ist, auch
an ihrem Vieh, mit der Schärfe des Schwerts.
- 5. Mose 20,
1 Wenn du in einen Krieg ziehst gegen deine Feinde und siehst Rosse und
Wagen eines Heeres, das größer ist als du, so fürchte dich nicht vor
ihnen; denn der HERR, dein Gott, der dich aus Ägyptenland geführt hat, ist
mit dir.
2 Wenn ihr nun auszieht zum Kampf, so soll der Priester herzutreten und
mit dem Volk reden
3 und zu ihnen sprechen: Israel, höre zu! Ihr zieht heute in den Kampf
gegen eure Feinde. Euer Herz verzage nicht, fürchtet euch nicht und erschreckt
nicht und lasst euch nicht grauen vor ihnen;
4 denn der HERR, euer Gott, geht mit euch, dass er für euch streite mit
euren Feinden, um euch zu helfen.
10 Wenn du vor eine Stadt ziehst, um gegen sie zu kämpfen, so sollst du
ihr zuerst den Frieden anbieten.
11 Antwortet sie dir friedlich und tut dir ihre Tore auf, so soll das
ganze Volk, das darin gefunden wird, dir fronpflichtig sein und dir
dienen.
12 Will sie aber nicht Frieden machen mit dir, sondern mit dir Krieg
führen, so belagere sie.
13 Und wenn sie der HERR, dein Gott, dir in die Hand gibt, so sollst du
alles, was männlich darin ist, mit der Schärfe des Schwerts erschlagen.
14 Nur die Frauen, die Kinder und das Vieh und alles, was in der Stadt
ist, und alle Beute sollst du unter dir austeilen und sollst essen von der
Beute deiner Feinde, die dir der HERR, dein Gott, gegeben hat.
15 So sollst du mit allen Städten tun, die sehr fern von dir liegen und
nicht zu den Städten dieser Völker hier gehören.
16 Aber in den Städten dieser Völker hier, die dir der HERR, dein Gott,
zum Erbe geben wird, sollst du nichts leben lassen, was Odem hat,
17 sondern sollst an ihnen den Bann vollstrecken, nämlich an den Hetitern,
Amoritern, Kanaanitern, Perisitern, Hiwitern und Jebusitern, wie dir der
HERR, dein Gott, geboten hat
- 5. Mose 7,
22 Doch der Herr, dein Gott, wird diese Völker dir nur nach und nach aus
dem Weg räumen. Du kannst sie nicht rasch ausmerzen, weil sonst die wilden
Tiere überhand nehmen und dir schaden.
- 5. Mose 25,
17 Denke daran, was dir die Amalekiter taten auf dem Wege, als ihr aus
Ägypten zogt:
18 wie sie dich unterwegs angriffen und deine Nachzügler erschlugen, alle
die Schwachen, die hinter dir zurückgeblieben waren, als du müde und matt
warst, und wie sie Gott nicht fürchteten.
19 Wenn nun der HERR, dein Gott, dich vor allen deinen Feinden ringsumher
zur Ruhe bringt im Lande, das dir der HERR, dein Gott, zum Erbe gibt, es
einzunehmen, so sollst du die Erinnerung an die Amalekiter austilgen unter
dem Himmel. Das vergiss nicht!
- 5. Mose 32,
35 (Der Herr sprach:) Die Rache
ist mein, ich will vergelten zur Zeit, da ihr Fuß gleitet;
40 Denn ich will meine Hand zum Himmel heben und will sagen: So wahr ich
ewig lebe:
41 Wenn ich mein blitzendes Schwert schärfe und meine Hand zur Strafe
greift, so will ich mich rächen an meinen Feinden und denen, die mich
hassen, vergelten.
42 Ich will meine Pfeile mit Blut trunken machen, und mein Schwert soll
Fleisch fressen, mit Blut von Erschlagenen und Gefangenen, von den Köpfen
streitbarer Feinde!
- 5. Mose 33,
27 Zuflucht ist bei dem alten Gott und unter den ewigen Armen. Er hat vor
dir her deinen Feind vertrieben und geboten: Vertilge!
- Josua 6, (Eroberung und Zerstörung von Jericho)
20 Da erhob das Volk ein Kriegsgeschrei und man blies die Posaunen. Und
als das Volk den Hall der Posaunen hörte, erhob es ein großes
Kriegsgeschrei. Da fiel die Mauer um und das Volk stieg zur Stadt hinauf,
ein jeder stracks vor sich hin. So eroberten sie die Stadt
21 und vollstreckten den Bann an allem, was in der Stadt war, mit der
Schärfe des Schwerts, an Mann und Weib, Jung und Alt, Rindern, Schafen und
Eseln.
- Josua 8,
1 Und der HERR sprach zu Josua: Fürchte dich nicht und verzage nicht! Nimm
mit dir das ganze Kriegsvolk und mache dich auf und zieh hinauf nach Ai!
Sieh, ich habe den König von Ai samt seinem Volk in seiner Stadt und
seinem Land in deine Hände gegeben.
2 Und du sollst mit Ai und seinem König tun, wie du mit Jericho und seinem
König getan hast, nur dass ihr die Beute und das Vieh unter euch teilen
sollt. Lege einen Hinterhalt hinter die Stadt!
24 Und als Israel alle Einwohner von Ai getötet hatte auf dem Felde und in
der Wüste, wohin sie ihnen nachgejagt waren, und alle durch die Schärfe
des Schwerts gefallen und umgekommen waren, da kehrte sich ganz Israel
gegen Ai und schlug es mit der Schärfe des Schwerts.
25 Und alle, die an diesem Tage fielen, Männer und Frauen, waren
zwölftausend, alle Leute von Ai.
26 Josua aber zog nicht eher seine Hand zurück, mit der er die Lanze
ausgestreckt hatte, bis der Bann vollstreckt war an allen Einwohnern von
Ai.
27 Nur das Vieh und die Beute der Stadt teilte Israel unter sich nach dem
Wort des HERRN, das er Josua geboten hatte.
28 Und Josua brannte Ai nieder und machte es zu einem Schutthaufen für
immer, der noch heute daliegt
- Josua 9,
24 … was Jahwe, dein Gott, seinem Knecht Mose befohlen hat: euch das ganze
Land zu geben und alle Bewohner des Landes vor euren Augen zu vernichten.
- 1. Samuel 15,
2 So spricht der Herr der Heere: Ich habe beobachtet, was Amalek Israel
angetan hat: Es hat sich ihm in den Weg gestellt, als Israel aus Ägypten
heraufzog.
3 Darum zieh jetzt in den Kampf und schlag Amalek! Weihe alles, was ihm
gehört, dem Untergang! Schone es nicht, sondern töte Männer und Frauen,
Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel!
9 Saul und das Volk schonten Agag, ebenso auch die besten von den Schafen
und Rindern, nämlich das Mastvieh und die Lämmer, sowie alles, was sonst
noch wertvoll war. Das wollten sie nicht dem Untergang weihen. Nur alles
Minderwertige und Wertlose weihten sie dem Untergang.
10 Deshalb erging das Wort des Herrn an Samuel:
11 Es reut mich, dass ich Saul zum König gemacht habe. Denn er hat sich
von mir abgewandt und hat meine Befehle nicht ausgeführt. Das verdross
Samuel sehr und er schrie die ganze Nacht zum Herrn.
17 Samuel sagte: … Der Herr hat dich zum König von Israel gesalbt.
18 Dann hat dich der Herr auf den Weg geschickt und gesagt: Geh und weihe
die Amalekiter, die Übeltäter, dem Untergang; kämpfe gegen sie, bis du sie
vernichtet hast.
19 Warum hast du nicht auf die Stimme des Herrn gehört, sondern hast dich
auf die Beute gestürzt und getan, was dem Herrn missfällt?
22 Samuel aber sagte: Hat der Herr an Brandopfern und Schlachtopfern das
gleiche Gefallen wie am Gehorsam gegenüber der Stimme des Herrn?
Wahrhaftig, Gehorsam ist besser als Opfer, Hinhören besser als das Fett
von Widdern.
23 Denn Trotz ist ebenso eine Sünde wie die Zauberei, Widerspenstigkeit
ist ebenso (schlimm) wie Frevel und Götzendienst. Weil du das Wort des
Herrn verworfen hast, verwirft er dich als König.
32 Darauf sagte Samuel: Bringt Agag, den König von Amalek, zu mir! Agag
wurde in Fesseln zu ihm gebracht …
33 … Und Samuel hieb vor den Augen des Herrn in Gilgal Agag in Stücke.
- 2. Samuel 7,
14 (Gott sagt:) Ich will für ihn Vater sein und er wird für mich Sohn
sein. Wenn er sich verfehlt, werde ich ihn nach Menschenart mit Ruten und
mit Schlägen züchtigen.
- 2. Samuel 22,
1 David sang dem Herrn an dem Tag, als ihn der Herr aus der Gewalt all
seiner Feinde und aus der Gewalt Sauls errettet hatte, folgendes Lied: …
32 Denn wer ist Gott als allein der Herr, wer ist ein Fels, wenn nicht
unser Gott? …
38 Ich verfolge meine Feinde und vertilge sie, ich kehre nicht um, bis sie
vernichtet sind.
39 Ich vernichte sie, ich schlage sie nieder; sie können sich nicht mehr
erheben, sie fallen und liegen unter meinen Füßen.
40 Du hast mich zum Kampf mit Kraft umgürtet, hast (alle) in die Knie
gezwungen, die sich gegen mich erhoben.
41 Meine Feinde hast du zur Flucht gezwungen; ich konnte die vernichten,
die mich hassen.
42 Sie schreien, doch hilft ihnen niemand, sie schreien zum Herrn, doch er
gibt keine Antwort.
43 Ich zermalme sie wie Staub auf der Erde, wie Unrat auf der Straße
zertrete, zermalme ich sie.
- Jesaja 1,
28 … Wer den Herrn verlässt, wird vernichtet.
- Jesaja 60,
12 Denn jedes Volk und jedes Reich, das dir nicht dient, geht zugrunde,
die Völker werden völlig vernichtet.
- Hesekiel 23,
46 Ja, so spricht Gott, der Herr: Man berufe eine Volksversammlung gegen
sie ein; sie sollen misshandelt und ausgeraubt werden.
47 Die Volksversammlung soll sie steinigen und mit Schwertern in Stücke
hauen. Ihre Söhne und Töchter soll man töten und ihre Häuser verbrennen.
48 So mache ich dem schändlichen Treiben im Land ein Ende, damit alle
Frauen gewarnt sind und nicht ebenso schamlos handeln wie ihr.
49 Man wird euch für euer schändliches Treiben bestrafen und ihr müsst für
die Sünden büßen, die ihr mit euren Götzen begangen habt. Dann werdet ihr
erkennen, dass ich Gott, der Herr, bin.
Schwierige Geschichten
- 1. Mose 19,
1 Die beiden Engel kamen am Abend nach Sodom. Lot saß im Stadttor von
Sodom. Als er sie sah, erhob er sich, trat auf sie zu, warf sich mit dem
Gesicht zur Erde nieder
2 und sagte: Meine Herren, kehrt doch im Haus eures Knechtes ein, bleibt
über Nacht
4 Sie waren noch nicht schlafen gegangen, da umstellten die Einwohner der
Stadt das Haus, die Männer von Sodom, Jung und Alt, alles Volk von weit
und breit.
5 Sie riefen nach Lot und fragten ihn: Wo sind die Männer, die heute Abend
zu dir gekommen sind? Heraus mit ihnen, wir wollen mit ihnen verkehren.
6 Da ging Lot zu ihnen hinaus vor die Tür, schloss sie hinter sich zu
7 und sagte: Aber meine Brüder, begeht doch nicht ein solches Verbrechen!
8 Seht, ich habe zwei Töchter, die noch keinen Mann erkannt haben. Ich
will sie euch herausbringen. Dann tut mit ihnen, was euch gefällt. Nur
jenen Männern tut nichts an; denn deshalb sind sie ja unter den Schutz
meines Daches getreten.
- 1. Mose 22,
1 Nach diesen Ereignissen vergingen einige Jahre. Da stellte Gott Abraham
auf die Probe. "Abraham!", rief er. "Ja, Herr?"
2 "Geh mit deinem einzigen Sohn Isaak, den du liebst, in das Land
Morija. Dort zeige ich dir einen Berg. Auf ihm sollst du deinen Sohn Isaak
töten und als Opfer für mich verbrennen!"
9 Als sie an den Ort kamen, den ihm Gott genannt hatte, baute Abraham den
Altar, schichtete das Holz auf, fesselte seinen Sohn Isaak und legte ihn
auf den Altar, oben auf das Holz.
10 Schon streckte Abraham seine Hand aus und nahm das Messer, um seinen
Sohn zu schlachten.
11 Da rief ihm der Engel des Herrn vom Himmel her zu: Abraham, Abraham! Er
antwortete: Hier bin ich.
12 Jener sprach: Streck deine Hand nicht gegen den Knaben aus und tu ihm
nichts zuleide! Denn jetzt weiß ich, dass du Gott fürchtest; du hast mir
deinen einzigen Sohn nicht vorenthalten.
- Richter 11,
30 Und Jeftah gelobte dem HERRN ein Gelübde und sprach: Gibst du die
Ammoniter in meine Hand,
31 so soll, was mir aus meiner Haustür entgegengeht, wenn ich von den
Ammonitern heil zurückkomme, dem HERRN gehören, und ich will's als
Brandopfer darbringen.
32 So zog Jeftah auf die Ammoniter los, um gegen sie zu kämpfen. Und der
HERR gab sie in seine Hände.
33 Und er schlug sie mit gewaltigen Schlägen von Aroër an bis hin nach
Minnit, zwanzig Städte, und bis nach Abel-Keramim. So wurden die Ammoniter
gedemütigt vor den Israeliten.
34 Als nun Jeftah nach Mizpa zu seinem Hause kam, siehe, da geht seine
Tochter heraus ihm entgegen mit Pauken und Reigen; und sie war sein
einziges Kind, und er hatte sonst keinen Sohn und keine Tochter.
35 Und als er sie sah, zerriss er seine Kleider und sprach: Ach, meine
Tochter, wie beugst du mich und betrübst mich! Denn ich habe meinen Mund
aufgetan vor dem HERRN und kann's nicht widerrufen.
36 Sie aber sprach: Mein Vater, hast du deinen Mund aufgetan vor dem
HERRN, so tu mit mir, wie dein Mund geredet hat, nachdem der HERR dich
gerächt hat an deinen Feinden, den Ammonitern.
37 Und sie sprach zu ihrem Vater: Du wollest mir das gewähren: Lass mir
zwei Monate, dass ich hingehe auf die Berge und meine Jungfrauschaft
beweine mit meinen Gespielen.
38 Er sprach: Geh hin!, und ließ sie zwei Monate gehen. Da ging sie hin
mit ihren Gespielen und beweinte ihre Jungfrauschaft auf den Bergen.
39 Und nach zwei Monaten kam sie zurück zu ihrem Vater. Und er tat ihr,
wie er gelobt hatte, und sie hatte nie einen Mann erkannt.
- Richter 19,
(ein Levit ist mit seiner jungen Nebenfrau und einem Knecht unterwegs, er
findet keine Herberge, ein Mann bietet ich eine Übernachtung an)
20 Der alte Mann entgegnete: Sei mir willkommen! Was dir fehlt, das lass
nur meine Sorge sein; auf dem Platz jedenfalls darfst du nicht
übernachten.
21 Und er führte ihn in sein Haus und schüttete den Eseln Futter vor. Sie
wuschen sich die Füße und aßen und tranken.
22 Während sie sich's nun wohl sein ließen, umringten plötzlich einige
Männer aus der Stadt, übles Gesindel, das Haus, schlugen an die Tür und
sagten zu dem alten Mann, dem Besitzer des Hauses: Bring den Mann heraus,
der in dein Haus gekommen ist; wir wollen unseren Mutwillen mit ihm
treiben.
23 Der Besitzer des Hauses ging zu ihnen hinaus und sagte zu ihnen: Nein,
meine Brüder, so etwas Schlimmes dürft ihr nicht tun. Dieser Mann ist als
Gast in mein Haus gekommen; darum dürft ihr keine solche Schandtat begehen.
24 Da ist meine jungfräuliche Tochter und seine Nebenfrau. Sie will ich zu
euch hinausbringen; ihr könnt sie euch gefügig machen und mit ihnen tun,
was euch gefällt. Aber an diesem Mann dürft ihr keine solche Schandtat
begehen.
25 Doch die Männer wollten nicht auf ihn hören. Da ergriff der Levit seine
Nebenfrau und brachte sie zu ihnen auf die Straße hinaus. Sie
missbrauchten sie und trieben die ganze Nacht hindurch bis zum Morgen
ihren Mutwillen mit ihr. Sie ließen sie erst gehen, als die Morgenröte heraufzog.
26 Als der Morgen anbrach, kam die Frau zurück; vor der Haustür des
Mannes, bei dem ihr Herr wohnte, brach sie zusammen und blieb dort liegen,
bis es hell wurde.
27 Ihr Herr stand am Morgen auf, öffnete die Haustür und ging hinaus, um
seine Reise fortzusetzen. Da lag die Frau, seine Nebenfrau,
zusammengebrochen am Eingang des Hauses, die Hände auf der Schwelle.
28 Er sagte zu ihr: Steh auf, wir wollen gehen! Doch sie antwortete nicht.
Da legte er sie auf den Esel und machte sich auf die Heimreise.
29 Als er nach Hause gekommen war, nahm er ein Messer, ergriff seine
Nebenfrau, zerschnitt sie in zwölf Stücke, Glied für Glied, und schickte
sie in das ganze Gebiet Israels.
30 Jeder, der das sah, sagte: So etwas ist noch nie geschehen, so etwas
hat man nicht erlebt, seit die Söhne Israels aus Ägypten heraufgezogen
sind, bis zum heutigen Tag. Denkt darüber nach, beratet und sagt (was ihr
dazu meint)!
- 2. Könige 2,
23 Und er (ELISA) ging hinauf nach Bethel. Und als er den Weg hinanging,
kamen kleine Knaben zur Stadt heraus und verspotteten ihn und sprachen zu
ihm: Kahlkopf, komm herauf! Kahlkopf, komm herauf!
24 Und er wandte sich um, und als er sie sah, verfluchte er sie im Namen
des HERRN. Da kamen zwei Bären aus dem Walde und zerrissen zweiundvierzig
von den Kindern.
- Hiob 1,
1 Im Lande Uz lebte ein Mann mit Namen Ijob. Dieser Mann war untadelig und
rechtschaffen; er fürchtete Gott und mied das Böse.
6 Nun geschah es eines Tages, da kamen die Gottessöhne, um vor den Herrn
hinzutreten; unter ihnen kam auch der Satan.
8 Der Herr sprach zum Satan: Hast du auf meinen Knecht Ijob geachtet?
Seinesgleichen gibt es nicht auf der Erde, so untadelig und rechtschaffen,
er fürchtet Gott und meidet das Böse.
9 Der Satan antwortete dem Herrn und sagte: Geschieht es ohne Grund, dass
Ijob Gott fürchtet?
10 Bist du es nicht, der ihn, sein Haus und all das Seine ringsum
beschützt? Das Tun seiner Hände hast du gesegnet; sein Besitz hat sich
weit ausgebreitet im Land.
11 Aber streck nur deine Hand gegen ihn aus und rühr an all das, was sein
ist; wahrhaftig, er wird dir ins Angesicht fluchen.
12 Der Herr sprach zum Satan: Gut, all sein Besitz ist in deiner Hand, nur
gegen ihn selbst streck deine Hand nicht aus! Darauf ging der Satan weg
vom Angesicht des Herrn.
Hiob 2,
3 Der Herr sprach zum Satan: Hast du auf meinen Knecht Ijob geachtet?
Seinesgleichen gibt es nicht auf der Erde, so untadelig und rechtschaffen;
er fürchtet Gott und meidet das Böse. Noch immer hält er fest an seiner
Frömmigkeit, obwohl du mich gegen
ihn aufgereizt hast, ihn ohne Grund zu verderben.
(Gott lässt
sich auf die „Wette“ mit Satan ein, er lässt ihn gewähren, Gott gewinnt
die Wette: Noah glaubt weiter; Aber was für „Kollateralschäden“ werden in
Kauf genommen: Hiobs Bedienstete werden erschlagen, das Vieh wird geraubt
oder stirbt im Feuer, Hiobs Kinder werden von den Trümmern eines Hauses
erschlagen, Hiob selbst erkrankt schwer …)
Polygamie - ein Mann hat gleichzeitig mehrere Frauen
- Das Wort „Nebenfrau“ kommt in
der Einheitsübersetzung 40 mal vor;
- 1. Mose 16,
3 Sarai, Abrams Frau, nahm also die Ägypterin Hagar, ihre Magd, - zehn
Jahre, nachdem sich Abram in Kanaan niedergelassen hatte - und gab sie
ihrem Mann Abram zur Frau.
- 1. Mose 26,
34 Als Esau vierzig Jahre alt war, nahm er Judit, die Tochter des Hetiters
Beeri, und Basemat, die Tochter des Hetiters Elon, zu Frauen.
- 1. Mose 29,
28 Jakob ging darauf ein. Er verbrachte mit Lea die Brautwoche, dann gab
ihm Laban seine Tochter Rahel zur Frau
- 1. Mose 30,
9 Als Lea sah, dass sie keine Kinder mehr bekam, nahm sie ihre Magd Silpa
und gab sie Jakob zur Frau.
- 1. Mose 36,
2 Esau nahm sich seine Frauen aus den Töchtern Kanaans: Ada, die Tochter
des Hetiters Elon, Oholibama, die Tochter des Ana, eines Sohnes des
Hiwiters Zibon,
- 1. Mose 36,
12 Timna war die Nebenfrau des Elifas, des Sohnes Esaus. Sie gebar dem
Elifas Amalek. Das waren die Söhne Adas, der Frau Esaus.
- Richter 5,
30 Sicher machen und teilen sie Beute, ein, zwei Frauen für jeden Mann,
- Richter 8,
30 Gideon hatte siebzig leibliche Söhne, denn er hatte viele Frauen.
- 1. Samuel 25,
43 Aus Jesreel hatte sich David zuvor schon Ahinoam zur Frau genommen. So
hatte er zwei Frauen.
Judenfeindliche Aussagen im Neuen
Testament
- Matthäus 27,
24 Als aber Pilatus sah, dass er nichts ausrichtete, sondern das Getümmel
immer größer wurde, nahm er Wasser und wusch sich die Hände vor dem Volk
und sprach: Ich bin unschuldig an seinem Blut; seht ihr zu!
25 Da antwortete das ganze Volk und sprach: Sein Blut komme über uns
und unsere Kinder!
- Joh 5,
18 Darum waren die Juden noch mehr darauf aus, ihn zu töten, weil er nicht
nur den Sabbat brach, sondern auch Gott seinen Vater nannte und sich damit
Gott gleichstellte.
- Joh 7,
1 Danach zog Jesus in Galiläa umher; denn er wollte sich nicht in Judäa
aufhalten, weil die Juden darauf aus waren, ihn zu töten.
Unterordnung, Nachordnung von Frauen
- 1. Mose 3,
16 Zur Frau sprach er (Gott): Viel Mühsal bereite ich dir, sooft du
schwanger wirst. Unter Schmerzen gebierst du Kinder. Du hast Verlangen
nach deinem Mann; er aber wird über dich herrschen.
- 2. Mose 20,
17 Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen. Du sollst
nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen, nach seinem Sklaven oder
seiner Sklavin, seinem Rind oder seinem Esel oder nach irgendetwas, das
deinem Nächsten gehört. (letztes der 10 Gebote, die Frau ist einer unter anderen
Eigentumsgegenständen !)
- 1. Korinther 11,
2 Ich lobe euch, dass ihr in allem an mich denkt und an den
Überlieferungen festhaltet, wie ich sie euch übergeben habe.
3 Ihr sollt aber wissen, dass Christus das Haupt des Mannes ist, der Mann
das Haupt der Frau und Gott das Haupt Christi.
4 Wenn ein Mann betet oder prophetisch redet und dabei sein Haupt bedeckt
hat, entehrt er sein Haupt.
5 Eine Frau aber entehrt ihr Haupt, wenn sie betet oder prophetisch redet
und dabei ihr Haupt nicht verhüllt. Sie unterscheidet sich dann in keiner
Weise von einer Geschorenen.
6 Wenn eine Frau kein Kopftuch trägt, soll sie sich doch gleich die Haare
abschneiden lassen. Ist es aber für eine Frau eine Schande, sich die Haare
abschneiden oder sich kahl scheren zu lassen, dann soll sie sich auch
verhüllen.
7 Der Mann darf sein Haupt nicht verhüllen, weil er Abbild und Abglanz
Gottes ist; die Frau aber ist der Abglanz des Mannes.
8 Denn der Mann stammt nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann.
9 Der Mann wurde auch nicht für die Frau geschaffen, sondern die Frau für
den Mann.
10 Deswegen soll die Frau mit Rücksicht auf die Engel das Zeichen ihrer
Vollmacht auf dem Kopf tragen.
11 Doch im Herrn gibt es weder die Frau ohne den Mann noch den Mann ohne
die Frau.
12 Denn wie die Frau vom Mann stammt, so kommt der Mann durch die Frau zur
Welt; alles aber stammt von Gott.
13 Urteilt selber! Gehört es sich, dass eine Frau unverhüllt zu Gott
betet?
14 Lehrt euch nicht schon die Natur, dass es für den Mann eine Schande,
15 für die Frau aber eine Ehre ist, lange Haare zu tragen? Denn der Frau
ist das Haar als Hülle gegeben.
16 Wenn aber einer meint, er müsse darüber streiten: Wir und auch die
Gemeinden Gottes kennen einen solchen Brauch nicht.
- 1. Korinther 14,
33 … Wie es in allen Gemeinden der Heiligen üblich ist,
34 sollen die Frauen in der Versammlung schweigen; es ist ihnen nicht
gestattet zu reden. Sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz es
fordert.
- Epheser 5,
23 denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der
Kirche ist; er hat sie gerettet, denn sie ist sein Leib.
24 Wie aber die Kirche sich Christus unterordnet, sollen sich die Frauen
in allem den Männern unterordnen.
- 1. Petrus 3,
1 Ebenso sollt ihr Frauen euch euren Männern unterordnen, damit auch sie,
falls sie dem Wort (des Evangeliums) nicht gehorchen, durch das Leben
ihrer Frauen ohne Worte gewonnen werden,
2 wenn sie sehen, wie ehrfürchtig und rein ihr lebt.
3 Nicht auf äußeren Schmuck sollt ihr Wert legen, auf Haartracht, Gold und
prächtige Kleider,
4 sondern was im Herzen verborgen ist, das sei euer unvergänglicher
Schmuck: ein sanftes und ruhiges Wesen. Das ist wertvoll in Gottes Augen.
5 So haben sich einst auch die heiligen Frauen geschmückt, die ihre
Hoffnung auf Gott setzten: Sie ordneten sich ihren Männern unter.
Wider-Sprüche – auch innerhalb der Bibel
- Dann schmieden sie Pflugscharen
aus ihren Schwertern (Jesaja 2,4; Micha 4,3)
ABER:
(Gott sagt) Ruft den Heiligen
Krieg aus! … Schmiedet Schwerter aus euren Pflugscharen (Joel
4,10)
- Habt mit allen Menschen Frieden
(Römer 12,18)
ABER:
(Jesus:) Ihr
sollt nicht wähnen, dass ich gekommen sei, Frieden zu bringen auf die
Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die
Tochter mit ihrer Mutter (Matth. 10,34-35)
- (Jesus:) Liebt eure Feinde,
tut denen Gutes, die euch hassen (Matth. 5,44; Lukas 6,27.35)
ABER:
(Jesus:) Meine Feinde, die nicht wollten, dass ich ihr König werde -
bringt sie her und macht sie vor meinen Augen nieder (Lukas 19,27)
- So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des
Gesetzes Werke, allein durch den Glauben. (Römer 3,28)
ABER:
So seht ihr nun, dass der Mensch
durch Werke gerecht wird, nicht durch Glauben allein. (Jakobus 2,24)
5. Mose 6,
24 Und der HERR hat uns geboten, nach all diesen Rechten zu tun, dass wir
den HERRN, unsern Gott, fürchten, auf dass es uns wohlgehe unser Leben
lang, so wie es heute ist.
25 Und das wird unsere Gerechtigkeit sein, dass wir alle diese Gebote tun
und halten vor dem HERRN, unserm Gott, wie er uns geboten hat.
- der Evangelist
Matthäus (Matt. 1,1ff.) verfolgt die Abstammung Jesu von Josef über David
bis Abraham zurück, nennt konkrete
Namen und kommt auf 28
Generationen;
ABER:
der Evangelist Lukas (Lukas 3,23ff.) zählt in seiner Abstammungsliste 41 Generationen von Abraham bis
Josef und nennt eine Vielzahl anderer
Namen;
Die Evangelisten Matthäus und Lukas berichten,
dass Jesus von einer (biologisch verstandenen) JUNGFRAU geboren wurde:
Matthäus
1,
22 Dies alles ist geschehen, damit sich erfüllte, was der Herr durch den
Propheten gesagt hat:
23 Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, einen Sohn wird sie
gebären, und man wird ihm den Namen Immanuel geben, das heißt übersetzt:
Gott ist mit uns.
Lukas 1,
26 Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in
Galiläa namens Nazaret
27 zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt,
der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria. …
30 Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei
Gott Gnade gefunden.
31 Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du
den Namen Jesus geben.
32 Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr,
wird ihm den Thron seines Vaters David geben. …
34 Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann
erkenne?
Daraus ergibt sich ein weiteres Problem: Dann sind nämlich
Josefs Vorfahren – als biologische väterliche Abstammungslinie - bedeutungslos,
und man kann die Abstammungslisten nicht als Beleg dafür benutzen, dass
sich so in Jesus die alttestamentarische Prophezeiung erfüllt, wonach der
Messias von David abstammt – so z.B. Apostelgeschichte 13,22f. „… erhob er
David zu ihrem König, von dem er bezeugte: Ich habe David, den Sohn des
Isai, als einen Mann nach meinem Herzen gefunden, der alles, was ich will,
vollbringen wird. Aus seinem Geschlecht hat Gott dem Volk Israel, der
Verheißung gemäß, Jesus als Retter geschickt.“)
ABER:
Trotz der Berichte
der Evangelien von der Jungfrauengeburt geht der Apostel Paulus selbstverständlich
von einer biologischen Abstammung des Jesus von David aus:
Römer
1,
3 das Evangelium von seinem Sohn, der dem Fleisch nach geboren ist als
Nachkomme Davids,
- Mt 26,
52 Da sagte Jesus zu ihm: Steck
dein Schwert in die Scheide; denn alle, die zum Schwert greifen, werden
durch das Schwert umkommen.
ABER:
Lk 22,
36 Da sagte er: Jetzt aber soll
der, der einen Geldbeutel hat, ihn mitnehmen und ebenso die Tasche. Wer
aber kein Geld hat, soll seinen
Mantel verkaufen und sich dafür ein Schwert kaufen. …
38 Da sagten sie: Herr, hier sind zwei Schwerter. Er erwiderte: Genug
davon! (Das genügt.)
- In der Bibel stehen zwei Berichte von der gleichen
Begebenheit:
König David hat erst durch eine Zahlung herausfinden lassen, wie viele
wehrfähige Männer ihm zur Verfügung stehen. Weil er aber damit daran
gezweifelt hat, dass Sieg oder Niederlage allein von Gott abhängen, werden
als Strafe 70.000 Menschen seines Volkes von einem „Würgeengel“ Gottes
getötet.
Der eine Bericht von dieser Geschichte, der in der Bibel wiedergegeben
wird, beginnt damit, dass Gott selbst David die Idee zur Zählung
eingegeben hat:
A) 2.
Samuel 24,
1 Der Zorn des Herrn entbrannte
noch einmal gegen Israel und er
reizte David gegen das Volk auf und sagte: Geh, zähl Israel und Juda!
2 Der König befahl Joab, dem Obersten des Heeres, der bei ihm war:
Durchstreift alle Stämme Israels von Dan bis Beerscheba, und mustert das
Volk, damit ich weiß, wie viele es sind. …
15 Da ließ der Herr über Israel eine Pest kommen; sie dauerte von jenem
Morgen an bis zu dem festgesetzten Zeitpunkt und es starben zwischen Dan
und Beerscheba siebzigtausend Menschen im Volk. …
Ein zweiter Bericht von der gleichen
Begebenheit steht an anderer Stelle in der Bibel. Diesmal aber ist es
nicht Gott, sondern der Satan, der David anstachelt:
B) 1.
Chronik 21,
1 Der Satan trat gegen Israel
auf und reizte David, Israel zu
zählen.
2 David befahl Joab und den Anführern des Volkes: Geht, zählt Israel von
Beerscheba bis Dan und bringt mir Bescheid, damit ich weiß, wie viele es
sind. …
14 Da ließ der Herr über Israel eine Pest kommen und es kamen in Israel
siebzigtausend Menschen um.
- 3. Mose 20,
17 Wenn jemand seine Halbschwester nimmt, seines Vaters Tochter oder
seiner Mutter Tochter, und sie miteinander Umgang haben, so ist das
Blutschande; sie sollen ausgerottet werden vor den Leuten ihres Volks.
ABER:
1. Mose 19,
36 Beide Töchter Lots wurden von ihrem Vater schwanger.
ABER:
1. Mose 12,
10 Als über das Land eine Hungersnot kam, zog Abram nach Ägypten hinab, um
dort zu bleiben; denn die Hungersnot lastete schwer auf dem Land.
11 Als er sich Ägypten näherte, sagte er zu seiner Frau Sarai: Ich weiß,
du bist eine schöne Frau.
12 Wenn dich die Ägypter sehen, werden sie sagen: Das ist seine Frau!, und
sie werden mich erschlagen, dich aber am Leben lassen.
13 Sag doch, du seiest meine Schwester, damit es mir deinetwegen gut geht
und ich um deinetwillen am Leben bleibe.
14 Als Abram nach Ägypten kam, sahen die Ägypter, dass die Frau sehr schön
war.
15 Die Beamten des Pharao sahen sie und rühmten sie vor dem Pharao. Da
holte man die Frau in den Palast des Pharao.
17 Als aber der Herr wegen Sarai, der Frau Abrams, den Pharao und sein
Haus mit schweren Plagen schlug,
18 ließ der Pharao Abram rufen und sagte: Was hast du mir da angetan?
Warum hast du mir nicht gesagt, dass sie deine Frau ist?
19 Warum hast du behauptet, sie sei deine Schwester, sodass ich sie mir
zur Frau nahm?
ABER: (es ist fast
die gleiche Geschichte wie die vorstehende !)
1. Mose 20,
1 Abraham brach von dort auf und zog in den Negeb. Er ließ sich zwischen
Kadesch und Schur nieder und hielt sich in Gerar als Fremder auf.
2 Abraham behauptete von Sara, seiner Frau: Sie ist meine Schwester. Da
schickte Abimelech, der König von Gerar, hin und ließ Sara holen.
3 Nachts kam Gott zu Abimelech und sprach zu ihm im Traum: Du musst
sterben wegen der Frau, die du dir genommen hast; sie ist verheiratet.
4 Abimelech aber war ihr noch nicht nahe gekommen. Mein Herr, sagte er,
willst du denn auch unschuldige Leute umbringen?
5 Hat er mir nicht gesagt, sie sei seine Schwester? Auch sie selbst hat
behauptet, er sei ihr Bruder. Mit arglosem Herzen und mit reinen Händen
habe ich das getan.
6 Da sprach Gott zu ihm im Traum: Auch ich weiß, dass du es mit arglosem
Herzen getan hast. Ich habe dich ja auch daran gehindert, dich gegen mich
zu verfehlen. Darum habe ich nicht zugelassen, dass du sie anrührst.
7 Jetzt aber gib die Frau dem Mann zurück; denn er ist ein Prophet. Er
wird für dich eintreten, dass du am Leben bleibst. Gibst du sie aber nicht
zurück, dann sollst du wissen: Du musst sterben, du und alles, was dir
gehört.
8 Am Morgen stand Abimelech auf, ließ alle seine Untergebenen rufen und
erzählte ihnen alles, was vorgefallen war. Da gerieten die Männer in große
Furcht.
9 Nun ließ Abimelech Abraham rufen und stellte ihn zur Rede: Was hast du
uns angetan? Womit habe ich denn gegen dich gefehlt, dass du über mich und
mein Reich eine so große Sünde bringst? Du hast mir etwas angetan, was man
nicht tun darf.
10 Und Abimelech fragte Abraham: Was hattest du vor, als du das tatest? 11
Abraham sprach: Ich dachte, gewiss ist keine Gottesfurcht an diesem Orte,
und sie werden mich um meiner Frau willen umbringen.
12 Auch ist sie wahrhaftig meine Schwester, denn sie ist meines Vaters
Tochter, aber nicht meiner Mutter Tochter; so ist sie meine Frau geworden.
Aussagen im
Neuen Testament zur Weiter-Geltung alttestamentlicher Gesetze
- Matthäus 5,
17 Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten
aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.
18 Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht
der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen
ist.
19 Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen
entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie
aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.
- Joh. 8,
3 Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten eine Frau, beim
Ehebruch ergriffen, und stellten sie in die Mitte
4 und sprachen zu ihm: Meister, diese Frau ist auf frischer Tat beim
Ehebruch ergriffen worden.
5 Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche Frauen zu steinigen. Was
sagst du?
6 Das sagten sie aber, ihn zu versuchen, damit sie ihn verklagen könnten.
Aber Jesus bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde.
7 Als sie nun fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach
zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf
sie.
(Jesus
stellt die Steinigung als Todesstrafe nach dem Wortlaut der Heiligen
Schrift nicht grundsätzlich infrage, richtet aber hohe Hürden auf)
- Apostelgeschichte
15,
22 Da beschlossen die Apostel und die Ältesten zusammen mit der ganzen
Gemeinde, Männer aus ihrer Mitte auszuwählen …
23 Sie gaben ihnen folgendes Schreiben mit: Die Apostel und die Ältesten,
eure Brüder, grüßen die Brüder aus dem Heidentum in Antiochia, in Syrien
und Zilizien. …
28 Denn der Heilige Geist und wir haben beschlossen, euch keine weitere
Last aufzuerlegen als diese notwendigen Dinge:
29 Götzenopferfleisch, Blut, Ersticktes und Unzucht zu meiden. Wenn ihr
euch davor hütet, handelt ihr richtig. …
- Römer1,
23 Sie vertauschten die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes mit
Bildern, die einen vergänglichen Menschen und fliegende, vierfüßige und
kriechende Tiere darstellen.
24 Darum lieferte Gott sie durch die Begierden ihres Herzens der
Unreinheit aus, sodass sie ihren Leib durch ihr eigenes Tun entehrten.
25 Sie vertauschten die Wahrheit Gottes mit der Lüge, sie beteten das
Geschöpf an und verehrten es anstelle des Schöpfers - gepriesen ist er in
Ewigkeit. Amen.
26 Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen
vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen;
27 ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und
entbrannten in Begierde zueinander; Männer trieben mit Männern Unzucht und
erhielten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung.
28 Und da sie sich weigerten, Gott anzuerkennen, lieferte Gott sie einem
verworfenen Denken aus, sodass sie tun, was sich nicht gehört:
29 Sie sind voll Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier und Bosheit,
voll Neid, Mord, Streit, List und Tücke, sie verleumden
30 und treiben üble Nachrede, sie hassen Gott, sind überheblich, hochmütig
und prahlerisch, erfinderisch im Bösen und ungehorsam gegen die Eltern,
31 sie sind unverständig und haltlos, ohne Liebe und Erbarmen.
32 Sie erkennen, dass Gottes Rechtsordnung bestimmt: Wer so handelt,
verdient den Tod.
- 1. Korinther 6,
9 Wisst ihr denn nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben
werden? Täuscht euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder
Ehebrecher noch Lustknaben, noch Knabenschänder,
10 noch Diebe, noch Habgierige, keine Trinker, keine Lästerer, keine
Räuber werden das Reich Gottes erben.
- 1. Timotheus 1,
8 Wir wissen: Das Gesetz ist gut, wenn man es im Sinn des Gesetzes anwendet
9 und bedenkt, dass das Gesetz nicht für den Gerechten bestimmt ist,
sondern für Gesetzlose und Ungehorsame, für Gottlose und Sünder, für
Menschen ohne Glauben und Ehrfurcht, für solche, die Vater oder Mutter
töten, für Mörder,
10 Unzüchtige, Knabenschänder, Menschenhändler, für Leute, die lügen und
Meineide schwören und all das tun, was gegen die gesunde Lehre verstößt.
Relativierende
Aussagen aus dem Neuen Testament zur absoluten Geltung von Grundsätzen
- Markus
2,
27 Und Jesus fügte hinzu: Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der
Mensch für den Sabbat.
- Joh. 8,
3 Aber die Schriftgelehrten und Pharisäer brachten eine Frau, beim
Ehebruch ergriffen, und stellten sie in die Mitte
4 und sprachen zu ihm: Meister, diese Frau ist auf frischer Tat beim
Ehebruch ergriffen worden.
5 Mose aber hat uns im Gesetz geboten, solche Frauen zu steinigen. Was
sagst du?
6 Das sagten sie aber, ihn zu versuchen, damit sie ihn verklagen könnten.
Aber Jesus bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde.
7 Als sie nun fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach
zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf
sie.
- Römer
14,
14 Auf Jesus, unseren Herrn, gründet sich meine feste Überzeugung, dass an
sich nichts unrein ist; unrein ist es nur für den, der es als unrein
betrachtet.
15 Wenn wegen einer Speise, die du isst, dein Bruder verwirrt und betrübt
wird, dann handelst du nicht mehr nach dem Gebot der Liebe.
- 1.
Thessalonicher 5,
19 Den Geist dämpft nicht.
20 Prophetische Rede verachtet nicht.
21 Prüft aber alles und das Gute behaltet.
- Sprüche 10;
12 Hass weckt Streit, Liebe deckt alle Vergehen zu.
Der Schreiber des neutestamentlichen Petrusbriefes zitiert den
Satz aus Sprüche 10,12 sogar unter Verwendung des Wortes „Sünde“:
- 1.
Petrus 4,
8 Vor allem haltet fest an der Liebe zueinander; denn die Liebe deckt
viele Sünden zu.
(Einheitsübersetzung)
- 1.
Petrus 4,
8 Vor allen Dingen habt untereinander beständige Liebe; denn »die Liebe
deckt auch der Sünden Menge« (Sprüche 10,12).
(Übersetzung Martin Luther 1984)
Verurteilung
Nicht-an-den-christlichen-Gott-Glaubender im Neuen Testament
- Matth. 3,
10 (Johannes der Täufer sagt) Schon ist die Axt an die Wurzel der Bäume
gelegt; jeder Baum, der keine gute Frucht hervorbringt, wird umgehauen und
ins Feuer geworfen.
11 Ich taufe euch nur mit Wasser (zum Zeichen) der Umkehr. Der aber, der
nach mir kommt, ist stärker als ich und ich bin es nicht wert, ihm die
Schuhe auszuziehen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer
taufen.
12 Schon hält er die Schaufel in der Hand; er wird die Spreu vom Weizen
trennen und den Weizen in seine Scheune bringen; die Spreu aber wird er in
nie erlöschendem Feuer verbrennen.
- Matth. 7,
19 Jeder Baum, der keine guten Früchte hervorbringt, wird umgehauen und
ins Feuer geworfen.
- Matth. 13,
24 Und Jesus erzählte ihnen noch ein anderes Gleichnis: Mit dem
Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker
säte.
25 Während nun die Leute schliefen, kam sein Feind, säte Unkraut unter den
Weizen und ging wieder weg.
26 Als die Saat aufging und sich die Ähren bildeten, kam auch das Unkraut
zum Vorschein.
27 Da gingen die Knechte zu dem Gutsherrn und sagten: Herr, hast du nicht
guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher kommt dann das Unkraut?
28 Er antwortete: Das hat ein Feind von mir getan. Da sagten die Knechte
zu ihm: Sollen wir gehen und es ausreißen?
29 Er entgegnete: Nein, sonst reißt ihr zusammen mit dem Unkraut auch den
Weizen aus.
30 Lasst beides wachsen bis zur Ernte. Wenn dann die Zeit der Ernte da
ist, werde ich den Arbeitern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet
es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber bringt in meine
Scheune.
36 Und seine Jünger kamen zu ihm und sagten: Erkläre uns das Gleichnis vom
Unkraut auf dem Acker.
37 Er antwortete: Der Mann, der den guten Samen sät, ist der Menschensohn;
38 der Acker ist die Welt; der gute Samen, das sind die Söhne des Reiches;
das Unkraut sind die Söhne des Bösen;
39 der Feind, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der
Welt; die Arbeiter bei dieser Ernte sind die Engel.
40 Wie nun das Unkraut aufgesammelt und im Feuer verbrannt wird, so wird
es auch am Ende der Welt sein:
41 Der Menschensohn wird seine Engel aussenden und sie werden aus seinem
Reich alle zusammenholen, die andere verführt und Gottes Gesetz übertreten
haben,
42 und werden sie in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden
sie heulen und mit den Zähnen knirschen.
47 Weiter ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Netz, das man ins Meer
warf, um Fische aller Art zu fangen.
48 Als es voll war, zogen es die Fischer ans Ufer; sie setzten sich, lasen
die guten Fische aus und legten sie in Körbe, die schlechten aber warfen
sie weg.
49 So wird es auch am Ende der Welt sein: Die Engel werden kommen und die
Bösen von den Gerechten trennen
50 und in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen
und mit den Zähnen knirschen.
- Matth. 25,
41 Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen
sagen: Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den
Teufel und seine Engel bestimmt ist!
42 Denn ich war hungrig und ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war
durstig und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben;
43 ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich nicht aufgenommen; ich
war nackt und ihr habt mir keine Kleidung gegeben; ich war krank und im
Gefängnis und ihr habt mich nicht besucht.
44 Dann werden auch sie antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig oder
durstig oder obdachlos oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und
haben dir nicht geholfen?
45 Darauf wird er ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen
dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan.
46 Und sie werden weggehen und die ewige Strafe erhalten, die Gerechten
aber das ewige Leben.
- Mk 16,
16 Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt,
wird verdammt werden.
- Lukas 3,
9 Schon ist die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt; jeder Baum, der keine
gute Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.
16 (Doch Johannes gab ihnen allen zur Antwort:) Ich taufe euch nur mit
Wasser. Es kommt aber einer, der stärker ist als ich, und ich bin es nicht
wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren. Er wird euch mit dem Heiligen Geist
und mit Feuer taufen.
17 Schon hält er die Schaufel in der Hand, um die Spreu vom Weizen zu
trennen und den Weizen in seine Scheune zu bringen; die Spreu aber wird er
in nie erlöschendem Feuer verbrennen.
- Lukas 12,
5 Ich will euch zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet euch vor dem, der
nicht nur töten kann, sondern die Macht hat, euch auch noch in die Hölle
zu werfen. Ja, das sage ich euch: Ihn sollt ihr fürchten.
- Lukas 12,
49 Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich,
es würde schon brennen!
50 Ich muss mit einer Taufe getauft werden und ich bin sehr bedrückt,
solange sie noch nicht vollzogen ist.
51 Meint ihr, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen? Nein,
sage ich euch, nicht Frieden, sondern Spaltung.
52 Denn von nun an wird es so sein: Wenn fünf Menschen im gleichen Haus
leben, wird Zwietracht herrschen: Drei werden gegen zwei stehen und zwei
gegen drei,
53 der Vater gegen den Sohn und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen
die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen
ihre Schwiegertochter und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter.
- Joh 14,
6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben;
niemand kommt zum Vater denn durch mich.
- Joh. 15,
5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in
ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.
6 Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und
verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer und sie müssen
brennen.
- Offb 20,15 Und wenn jemand
nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde
geworfen in den feurigen Pfuhl.